Humanitäre Hilfe
Wir haben uns humanitäre Hilfe auf die Fahne geschrieben - sprich in unserem Vereinszweck verankert. Diese Hilfe wollen wir gern leisten. Nachdem nahezu alle Afrikaner aus unserem Chor aus Angola stammen, haben wir für unser erstes Hilfsprojekt eben Angola auserkoren. Dort wollen wir ein Haus für Kinder errichten und betreiben - eine CAsa PAra Crianças (wie es im Portugisischen heißt).
Die Geschichte mit dem Kinderhaus ist etwas kompliziert und vielschichtig. Einmal ist da die politische Lage im Land Angola. Lesen Sie hierzu mehr bei den Hintergründen. Bedingt durch diesen nunmehr eine Generation anhaltenden Unruhezustand und den reichen Resourcen des Landes haben die Menschen
Sicher sind da zwei Mainstreams aufeinander getroffen: einmal das Machtstreben der Kombatanten UNITA und MPLA und zum Anderen das Verlangen reicher Industrienationen nach Resourcen. Somit war es ein Leichtes, den Konflikt lange schwelen zu lassen und dabei noch an die begehrten Bodenschätze zu kommen. Nun, da die opponierende Partei MPLA praktisch assimiliert wurde nach dem Tod ihres Führers Dr. Jonas Savimbi im Februar 2002, müssen die Kapitalgeber ihre Strategie zur Erlangung der Resourcen ein wenig variieren.
Seit der Unabhängigkeit von Portugal in den 70er Jahren werden Konflikte auf dem Rücken der Bevölkerung ausgetragen. Daß die Angolaner trotz Allem noch lachen, tanzen und sich freuen können, hängt zweifelsohne mit dem sehr stark verankerten Glauben an Gott und das Paradies zusammen.
Nun, nachdem die Konfliktsituation im Land beendet ist, wollen wir uns in die Reihen der großen und bekannten Hilfsorganisationen einreihen, und auch unseren Beitrag zur Verbesserung der Lage tun. Besonderen Grund dies zu tun haben wir, weil die dunkelhäutige Fraktion unseres Chores aus Angola kommt und weiterhin Kontakte in das Land unterhält.